Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der globalen Kunststoffabkommensverhandlungen. ➝


Kunstwerk von Benjamin Von Wong
Das jüngste Verhandlungen Die Verhandlungen wurden im Februar 2026 in Genf, Schweiz, abgeschlossen. Die Länder wählten dort Julio Cordano aus Chile zum neuen Vorsitzenden. Nun müssen sie entscheiden, wann und wo die nächste Verhandlungsrunde stattfinden soll. Unterstützen Sie uns dabei, den Druck aufrechtzuerhalten und ein starkes Plastikabkommen zu fordern!
Das Globaler Kunststoffvertrag stellt eine einmalige und entscheidende Gelegenheit für eine weltweit koordinierte Initiative dar, um die anhaltende Plastikverschmutzungskrise in allen Stadien des Lebenszyklus von Kunststoffen wirksam zu lösen. Dennoch besteht das Risiko einer möglichen Verwässerung und Verfälschung. Wir müssen uns zusammenschließen, um für einen ehrgeizigen Vertrag einzutreten und sicherzustellen, dass er die Plastikverschmutzungskrise wirksam eindämmt.
Während die Länder die Verhandlungen fortsetzen, wird der Druck der Zivilgesellschaft von entscheidender Bedeutung sein, um sicherzustellen, dass der Vertrag:
Das Globaler Kunststoffvertrag ist eine einmalige Gelegenheit, die Plastikverschmutzung umfassend anzugehen. Doch während die Länder die Bedingungen des Vertrags finalisieren, könnte dieser leicht verwässert und korrumpiert werden. Gemeinsam müssen wir die Nationen dazu drängen, einen ehrgeizigen und wirksamen Vertrag zu verabschieden.
Die weltweite Plastikproduktion muss deutlich reduziert werden.
Der Vertrag muss Wiederverwendungssysteme gegenüber Scheinlösungen fördern.
Gefährliche oder bedenkliche Chemikalien und Polymere müssen vollständig identifiziert und eliminiert werden.
Wir brauchen einen starken, gezielten Finanzmechanismus, der den Fluss finanzieller Ressourcen aus den Industrie- in die Entwicklungsländer erleichtert.

Angesichts der bevorstehenden INC-5.2-Verhandlungen ist ein bloßer Abfallwirtschaftsvertrag, der bis Ende 2025 ein Instrument liefert, keine Option. Die Verhandlungsführer müssen einen Vertrag ausarbeiten, der dem Mandat der UNEA 5/14 gerecht wird, den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen berücksichtigt und der geeignet ist, die Plastikverschmutzung zu beenden.
Dies sind die zehn Prioritäten, die BreakFreeFromPlastic (BFFP) und 3,584 Mitgliedsorganisationen für unverzichtbar für ein erfolgreiches Abkommen halten. Es spiegelt auch die Forderungen von 3 Millionen Menschen wider, die Petition für einen starken, ehrgeizigen Vertrag, der der Plastikverschmutzung ein Ende setzt. BFFP ist davon überzeugt, dass die Einbeziehung all dieser Schlüsselelemente, nicht nur einiger weniger, notwendig ist, um sicherzustellen, dass der künftige Vertrag einen sinnvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt, der biologischen Vielfalt, der menschlichen Gesundheit und der Menschenrechte leisten kann.



